Vorbild Ost? Mit Jutta Allmendinger

Shownotes

In dieser Folge von „Geteilt vereint“ spreche ich mit der Soziologin Jutta Allmendinger. Es geht um „Rabenmütter“ und (Achtung, nächste Stufe!) „Rabengroßmütter“, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und um die unterschiedlichen kulturellen Prägungen rund um das Thema Erwerbsarbeit in Ost und West.

Warum ist ökonomische Unabhängigkeit bei Frauen in Ostdeutschland oft stärker verankert? Und warum tut sich der Westen so schwer, daraus zu lernen?

Außerdem schauen wir auf unsere Lebensläufe: Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die mehr Flexibilität zulässt? In der Menschen auch später noch neue Wege einschlagen und ihr Potenzial wirklich ausschöpfen können?

Eine Folge über hartnäckige Muster, ungenutzte Chancen und die Frage, wie viel Veränderung möglich ist.

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00:00:00: Jetzt?

00:00:01: Herzlich willkommen zu dem Podcast geteilt vereint.

00:00:04: Ich habe einen großartigen Gast heute, Jutta Eimendinger.

00:00:07: Wir beide kennen uns schon... Das eine oder andere Jährchen.

00:00:10: Oder vielleicht sogar Jahrzehnte?

00:00:11: Ich würde

00:00:12: auch sagen, Jahrzehnte!

00:00:15: Jutta ist Wissenschaftlerin und hat sehr viel dazu beigetragen dass Gleichberechtigung in der Bundesrepublik Deutschland vor- und nach der Revolution würde ich sagen ein wichtiges Thema.

00:00:28: es hier ist ne öffentliche Person.

00:00:30: sie war lange Präsidentin des WZB.

00:00:33: so kennen Sie alle immer wieder klar gemacht, dass die Frage von Verbindung von Beruf und Familie ein zentrales Thema ist.

00:00:42: Und gesellschaftlich ökonomisch und überhaupt wahnsinnig wichtig!

00:00:47: Sie ist uns manchmal echt auf die Nerven gegangen in der Politik und das war gut so weil sie gesagt hat ich lasse da nicht locker ihr müsst weitermachen.

00:00:55: und ich habe jetzt nochmal eine Studie gemacht.

00:00:57: und übrigens ist dabei folgendes passiert im Vorgespräch für den Podcast haben wir darüber gesprochen Überzeugte Protestantin ist und gleichzeitig aber auch am Vatikan tätig.

00:01:10: Das ist ein Wissen, was ich bisher nicht hatte.

00:01:12: das finde ich total spannend.

00:01:14: vielleicht sprechen wir darüber später.

00:01:15: herzlich willkommen liebe Jutta.

00:01:17: Danke für die Einladung.

00:01:19: Ganz, ganz kleine Korrektur.

00:01:20: Doch nicht alles richtig gemacht?

00:01:22: Nee also in manchen Gremien werde ich nicht mehr als Wissenschaftlerin eingeladen.

00:01:27: das ist mir sehr auf die Füße gefallen.

00:01:30: zum Positiven kann ich sagen weil beim Wissenschaftsrat hat man eigentlich nur zwei Amtszeiten und dann ist man gesperrt für das ganze Leben.

00:01:40: Als sich jetzt gefragt wurde ob ich das zweite Mal bereit wäre in den Wissenschaftsrad zu gehen wunderte Ich mich von daher und dachte tatsächlich an einen Produkt Kohlfehler.

00:01:49: Ich war dort vor zwanzig Jahren und dachte also, naja sowas vergisst man auch im Bundespräsidialamt der Bundespräsident beruft ja hab ich dort auch angerufen und sagte da ist irgendwas falsch.

00:02:01: und dann wurde mir zunächst mal hat man sich entschuldigt und dann wird man sich korrigiert und sagte, es sind jetzt ja auch keine Wissenschaftlerin mehr.

00:02:10: Es ist in dem Wissenschaftsrat als Person des öffentlichen Lebens.

00:02:14: Und das hat mir eine zweite oder dritte Amtszeit eingebracht?

00:02:21: Das ist ganz interessant, weil ich glaube, ich bin einer der wenigen, die den Wissenschaftsrats über so viele Jahrzehnte im Innenleben vergleichen kann.

00:02:31: Das macht mir großen Spaß

00:02:32: großartig!

00:02:34: Ja, vielen Dank.

00:02:34: Du bist Wissenschaftlerin und eine Person des öffentlichen Lebens auch.

00:02:40: Das bist du auch.

00:02:42: Und zwar weil du nie den Mund gehalten hast.

00:02:45: Und das ist sehr wichtig für dieses Land aber eben auch für Politik und wie ich weiß auch für die Wissenschaft.

00:02:55: Jutta, du hast ... dich auch mit Ost und West beschäftigt.

00:03:00: Und ich würde dich gerne einmal fragen, also meine Geschichte ist ja so ein bisschen... war Teil der Bürgerrechtsbewegung dann Revolution.

00:03:08: Und dann bin ich in die Politik gekommen und hatte kleine Kinder und so, und fand das alles ganz normal und selbstverständlich.

00:03:14: Meine Eltern waren selbstständig – das hieß meine Mutter und mein Vater sind nachmittags um vierzehn Uhr losgefahren, weil sie Tanzlehrer waren.

00:03:23: Das konnte man natürlich nur nachmittag und abends machen.

00:03:26: Ich fand es total selbstverständlig, dass mich irgendjemand betreut hat.

00:03:28: Und meine Kinder fanden es glaube auch selbstverständliche.

00:03:32: Dann bin ich im Bundestag gekommen, achtundneunzig ... Und traf halbis drei, vier Jahre später eine Journalistin die sagte zu mir und wie gehen sie mit dem Vorwurf der Rabenmutter um.

00:03:45: Ich kannte den das Wort nicht ich wusste nicht was gemeint ist und ich kannte diesen Vorwurf nicht und es hat irgendwie fast zehn jahre gedauert nach neunundachtzig bis zum achtundneunzig dass sich verstanden habe es ein Problem.

00:03:57: scheinbar Kannst du erzählen, warum das ein Problem gewesen ist und warum in Westdeutschland immer noch Frauen gefragt werden.

00:04:07: Wie geht es ihnen denn mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

00:04:11: Ich fange mal von hinten an.

00:04:12: mich wurde nämlich gerade vor zwei Wochen wieder dieses Raben-Mutterphänomens sozusagen gezichtigt Und zwar weil ich jetzt eine Rabengroßmütter sei.

00:04:25: Also es war im

00:04:26: Zug, ich

00:04:27: sitze da immer, das kommt gleich.

00:04:29: Ich saß im Zug und arbeitete und zwei ältere Personen gegenüber sagten ja also was arbeiten sie denn so viel an sich?

00:04:37: Ja ich halte jetzt gleich einen Vortrag möchte mich auf den noch vorbereiten.

00:04:42: und dann sagten Sie aber dann gehören Sie auch zu diesen Rabenkroßmütern.

00:04:46: und dann sagte ich ja was sind den Rabenkrosmüttern?

00:04:49: naja man weiß er schon dass die jüngere Generation ... auf die Großeltern angewiesen ist, dann sage ich ja vielleicht.

00:04:58: Ich selbst habe überhaupt noch gar keine

00:05:00: Enkelkinder.".

00:05:01: Dann sagte man mir Ja aber man weiß ihr Sohn ist doch zwo und dreißig, dann sagte ich ja also ich werde jetzt nicht irgendwie in die Familienplanung, die existiert, aber noch ein bisschen auf sich wartet meine Sohne.

00:05:14: Ja werden sie dann dieses Kind betreuen?

00:05:16: Dann sage ich mit Sicherheit nicht Vollzeit.

00:05:19: Also da wurde das zweite Mal im Leben sozusagen dieser Vorwurf der Rabenmutter gemacht und beim ersten Mal kann ich eigentlich nur eine ähnliche Geschichte erzählen aus einem ganz anderen Hintergrund als du.

00:05:32: Ich war ja sehr, sehr lange in den USA.

00:05:34: Ich habe in den USA studiert, ich habe in Harvard studiert und selbst dort, kann ich sagen, war ich doch von Professoren umgeben die auch aufgrund von anderen Sozialgesetzgebungen in den U.S.A ihre Kinder schon als Zeuglinge mitnamen also so etwas... Elternzeit, Elterngeld kennt man in den USA gar nicht.

00:05:55: Und ich fand das das Allernormalste, dass man auch Kleinstkinder mitnimmt.

00:06:01: Mein Sohn hat auf dem Runden Tisch geschlafen übrigens

00:06:03: und extrem erfrischend, das im Vergleich zu meinen Studierendenjahren hier.

00:06:11: Es nicht so eine Einbahnstraße war dass man immer die Studieninhalte mit nach Hause nahm sondern auch dieses Zuhause an die Universität kam weil das die Akzeptanzen erhöht hat weil es so einen Blick auf den ganzen Menschen eröffnete.

00:06:26: und in USA war ich ständig zu Gast bei meinen Professorinnen noch bei meinen Professoren.

00:06:33: das waren offene so wie die Universitäten offene Türen hatten es auch zu Hause, sodass ich dann als ich die Professur in München bekam das war neunzehntzwundneinzig, neunzentvierneunzig wurde dann im Januar mein Sohn geboren.

00:06:48: Ja eigentlich da besten Mut ist wieder zurück kam nach dem Ulrich Beck mein geliebter ja Professor an meiner Seite, es war eine gemeinsame Berufung von ihm und mir.

00:07:04: Im siebten Monat sagte Jutta also der Urlaub hat ihr gut getan da hast du ja ein bisschen zugelegt und mehr so über den Bauch steichelte.

00:07:11: Und ich dann sagte Ja Ich bin schwanger was er gar nicht verstanden hat und ich war tatsächlich die erste Frau in der LMU Die als Professoren schwanger wurde.

00:07:21: Also wir waren sowieso nur Ich glaube, damals unter zehn Prozent Frauen.

00:07:26: Aber ich war die Erste, ja?

00:07:27: Die als Frau ein Kind bekam und ich war so etwas von Stolz dass sich da im Februar wieder zurückkommen kann.

00:07:34: Sohn ging es prächtig mir ging es praktik meine Mutter war dann gerade verrentet und ist dann damit Und wir sind dann von Bremen wo wir wohnten nach München gefahren.

00:07:45: und in München Bremen hatte ich eine Kinderfrau und das ging alles bestens.

00:07:51: nur die Studierenden fanden das mehr als erklärungsbedürftig und die Männer um mich herum auch.

00:07:57: Und es war schon so, dass sie mir eine harte Zeit gaben.

00:08:01: Also es war nicht so, daß das Brück in die Vorlesungen gesprengt hat.

00:08:05: Er war der ruhig in seinem Dings gesessen.

00:08:07: Es war für mich einfach wegen des Stillens und es ging nicht nur von Männern aus.

00:08:13: Es waren auch viele gerade junge Frauen in München, die das also als ein absolutes No-Go verstanden und mich der Rabemutter Bezichtigten ein Wort, welches dann in Amerika also ja du hast es jetzt so schön Ost-West erzählt.

00:08:27: Ich kann da andere Kulturen mit reinnehmen und tatsächlich ist er dieses Wort der Rabenmutter in anderen Kulturens auch wenn man nach Frankreich gehen würde also vollständig unbekannt und wird auch nicht übersetzt.

00:08:40: Es gibt es heute noch vielleicht dazu abschließend eine schöne Untersuchung.

00:08:45: ich arbeite hier viel mit Lena Hipp zusammen die viele Unternehmen fragt hat mit Initiativbewerbungen, wie man einstellen würde.

00:08:55: Und dann war es einmal eine Frau mit zwei Monaten Elternzeit und einmal mit zwölf Monaten.

00:09:00: Und tatsächlich haben viel mehr Frauen mit Zwölfmonateneinladung bekommen zu einem Bewerbungsgespräch als Frauen mit zwei Monaten.

00:09:08: Obwohl sie eigentlich an dem Arbeitsplatz die besser zur Verfügung stehen, ökonomisch betrachten?

00:09:12: Obwohl die natürlich wesentlich... Also man wirft ja Frauen mit zwelfen Monaten, da mache ich auch einen Fragezeichen drunter, dass qualifiziert sind, dass sie nicht mehr so sich diesem Arbeitslebender anpassen.

00:09:24: Erwarbsarbeitsleben anpassen können.

00:09:27: und wenn man dann mit diesen Personalen gesprochen hat und gefragt hat ja wieso kommt das denn?

00:09:32: Und dann sagt naja also wir müssen immer an dieses Team denken und vielleicht sind diese Frauen mit zwölf Monaten doch ein bisschen überambitioniert.

00:09:42: Ja und ob die dann

00:09:43: so...

00:09:45: Mit zwei Monaten Entschuldigung!

00:09:49: ambitioniert, wollen zu viel sind ein bisschen kibig und also das passt nicht so.

00:09:55: Und bei Männern ist es aber mit den zwei Monaten jetzt nicht so das Problem?

00:09:58: Bei Männern war erstaunlicherweise der Unterschied zwischen zwei und zwölf Monaten überhaupt nicht sichtbar.

00:10:04: Aber das erklären wir damit dass es sehr wenige Männer gibt die zwölfe Monate überhaupt Elternzeit nehmen.

00:10:11: Es nimmt ja nur nicht mal jeder zweite Vater.

00:10:14: ich glaube im Moment sind wir bei Elternzeit nehmen.

00:10:20: Und die nehmen dann meistens sehr spät Elternzeit, was dann zumindest am Wissenschaftszentrum und am IRB, welches ich vorher geleitet habe der Bundesagentur für Arbeit andere Probleme hervorruft weil wenn man so mit diesen zehn- und elfenmonatigen süßen Baby kommt, dann fährt man hier oft gemeinsam auf Reisen und dann hat man so diesen netten Impuls Postkarten an das Institut zu schreiben und dann bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die entweder keine Kinder bekommen können oder keine Kinder wollen.

00:10:57: Diese heilige Familie will da ja alles heutig tun!

00:11:02: toll.

00:11:02: Berge, Seen im Hintergrund

00:11:05: und fragen

00:11:07: ja und fragen dann und das ist eine gerechtfertigte Frage wie kann es denn sein dass Kinder so ein Sabatical tatsächlich erlauben während wir gar keine Möglichkeit haben in sabatical zu bekommen sodass wir tatsächlich am WZB dann sabatica Lösungen auch für beispielsweise lesbische Paare eingeführt haben die natürlich an anderer Voraussetzungen hatten, aber das hat mir sehr, sehr eingeläuchtet.

00:11:35: Das hatte ich nicht im Blick, dass das so etwas dann kommt, aber ich kann es sehr gut

00:11:40: verstehen.".

00:11:41: Also wir hatten das... Kann ich auch sehr gut nachvollziehen mit einer Freundin in der Politik, die immer gesagt hat, ich habe keine Kinder und werde auch keine kriegen?

00:11:48: Ist so!

00:11:48: Auch wenn sie sich das nicht gewünscht hat und sagte Aber Ich musste immer überall wo ich war dann arbeiten Wenn die Eltern von sich gesagt haben, jetzt müssen wir aber freiweise entfernen und es ist irgendwie alles kompliziert.

00:12:01: Und die Großeltern können nicht und so.

00:12:03: Und sie hat auch immer gesagt ich finde das okay?

00:12:05: Aber ich würde ungern noch dafür beschimpft werden dass ich keine Kinder habe oder komisch angeguckt werden oder gesagt bekommen ihr müsst mehr Steuern zahlen weil die Kinder los sind.

00:12:15: Auch diese Debatte natürlich ganz wichtig

00:12:18: absolut kommt wieder hoch die kommt wieder.

00:12:22: Ich sehe das auch so und da möchte ich dann nochmal auf den Anfang von unserer kleinen Unterhaltung zurückkommen.

00:12:29: Das war natürlich auch in USA anders, weil wenn man ein Blick hat hinter die Kulissen und wie so einen Familienalltag aussieht erhöht es natürlich unglaublich die Akzeptanz dann auch mal in solchen Zeiten einzusprengen, weil man sieht dass ist keine Lifestyle sozusagen Sache sondern das is verdammt harte Arbeit die man da zu Hause zu leisten hat.

00:12:55: Du hast dich ja mit dem Ost und West Thema diesbezüglich auch beschäftigt, würdest du sagen dass die Tatsache das mehr ausdeutsche Frauen für sich gesagt haben selbstverständlich wollen wir arbeiten?

00:13:09: ausgetragen hat für die gesamte Bundesrepublik.

00:13:13: Also als ich Bundestag kam, gab es ja eine sehr hohe Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland.

00:13:18: Die Transformation war so weit gekommen dass die Arbeitsloskeit erst mal immer höher wurde.

00:13:24: dann gab's auch diese Harzreform und sowas die auch hervorgegangen sind bei vielen Fehlern die gemacht worden sind aus diesem Leiden das wir jeden Monat immer höhere Arbeitslosen zahlen hatten.

00:13:35: Dann gab es immer das Ostwestthema.

00:13:37: Also so nach dem Motto der Osten ist aber auch das Problem.

00:13:40: Und dann gab es ein Unterproblem im Osten, nämlich dass die Frauen Formulierung wissenschaftlich eine sehr viel höhere Erwerbsneigung haben als in Westdeutschland.

00:13:50: und das hat mich richtig wütend gemacht weil ich gesagt Moment mal also dass die frauen sagen wir werden wollen auch weiterhin selbstverständlich arbeiten wir ja wir stehen im Arbeitsmarkt zur Verfügung und wir versauen euch damit dann auch gerne die Statistik.

00:14:02: Das bedeutet schon was gesellschaftlich.

00:14:04: also das vielleicht noch einmal an dich als Nachfrage.

00:14:08: und wenn man das ins heute dann transferiert, stelle ich meine zweite Frage an die Wissenschaftler.

00:14:12: Ja

00:14:13: also ich mein jetzt zunächst mal dieses Wort der Erwerbsneigung ist niemals ein Wort welches sich benutzen würde weil wir ja doch Strukturen haben die aus dieser Neigung eine Pflicht machen.

00:14:23: ehrlicherweise Und wir haben so viele Befragungen gemacht, wo wir Personen-Familien über den Lebenslauf beobachtet haben.

00:14:34: Wo viele junge Männer sagen natürlich wollen wir uns partnerschaftlich beteiligen und die Frauen auch.

00:14:40: also da achten wir sehr stark drauf.

00:14:43: So und wenn dann die Kinder da waren naja dann wird sich ein Tisch gesetzt und es wird sicher die Frage gestellt wer bezieht Elterngeld?

00:14:51: Es ist klar dass Männer im Durchschnitt die es drei, vier Jahre älter sind als Frauen.

00:14:58: Dass diese drei-vier Jahre in

00:14:59: diesem

00:14:59: Alter sehr viel ausmachen weil sie dann auch noch eher in Männerjob sind, die besser bezahlt werden.

00:15:06: und da ist das eine vollkommen rationale Wahl dass beispielsweise des Elterngeld von der Frau genommen wird, weil es das Haushaltseinkommen weniger reduziert.

00:15:17: dazu kommt natürlich noch diese ganze Frage des Ehegattensplittings der kostenlosen Mitversicherung Probleme infrastruktureller Art.

00:15:26: dazu und dann Frauen zu sagen, sie haben eine Neigung.

00:15:30: Wenn das auch finanzielle Notwendigkeiten da sind?

00:15:33: Das finde ich schon perfide.

00:15:35: also dass dazu wir sehen vielleicht ein paar Zahlen und dann die Antwort.

00:15:41: Wir sehen ja nach wie vor, dass sich die Kulturen von Frauen warbstätigkeit in Ost- und Westseer deutlich unterscheiden.

00:15:50: wenn wir den gender pay gap beispielsweise nehmen so existiert er Faktisch nicht, der ist bei zwei Prozent im Osten.

00:15:57: Du musst ganz kurz

00:15:58: erklären was das ist?

00:15:59: Das ist

00:15:59: der Unterschied den Frauen und Männer pro Stunde bekommen.

00:16:05: Dann kann man natürlich sagen, sechzehn Prozent ist es in Westdeutschland.

00:16:11: Das ist ja riesig!

00:16:12: Natürlich macht man dann meistens so Rechen-Aka-Kalapra Und tut so als Frauen und Männer im gleichen Job sind, also ob sie nicht unterbrechen würden.

00:16:27: Also man macht eigentlich aus einem Frauenleben ein Männerleben und dann werden es aber immer noch sechs, sieben Prozent unnötig sein.

00:16:36: Das hat ja da nichts mehr mit der Realität zu tun, weil die Frauen leben anders hin als die Männer leben nach wie vor.

00:16:42: Aber das ist in Ost und West vollkommen unterschiedlich.

00:16:46: Ja?

00:16:46: Sechzehn Prozent hier, zwei Prozent dort... Wenn man dann die Rente nimmt, die ja doch bei Frauen oft bis zu dreißig vielleicht teilweise sogar über Dreißig Jahren bezahlt wird beziehen Frauen im Osten sogar eine leicht höhere Rente als Männer während Frauen im Westen ein sehr, sehr niedriger Rente als Männer beziehen.

00:17:08: und von daher könnte man hier ableiten, dass Westdeutschland alles tut.

00:17:13: Alles tut!

00:17:14: alles tot, sei jetzt mit Absicht dreimal.

00:17:18: Um sozusagen den Osten hier zu kopieren und diese Selbstverständlichkeit zu implementieren die Rahmenbedingungen zu implementiert.

00:17:30: aber davon kann ja gar keine Rede sein und es ist nach gerade aus meiner Sicht positiv dass das so ein Bereich ist wo man trotzdem das Leben weiter lebt in einem geteilten Zweifel ist.

00:17:45: Ja, geteiltes Zwei-Land haben wir ja in verschiedener Hinsicht.

00:17:50: also diese Geschlechterfrage bleibt auch weil die jungen Frauen irgendwie ganz klar haben selbstverständlich wollen sie arbeiten und viele kehren zurück weil sie sagen jetzt habe ich war ich irgendwie im Westdeutschland unterwegs hab ein bisschen Karriere gemacht weil den Job habe ich im Osten nicht gefunden aber jetzt kommen Kinder und so.

00:18:08: was mit den Strukturen mit der, ich sag es mal, Ideologie die mir da entgegenkommt.

00:18:14: Das will ich einfach nicht.

00:18:15: und die kehren zurück und sagen Da ist noch die Kita da, da ist noch den ganzen Tagsbetreuung in der Schule selbstverständlich.

00:18:21: Da findet das niemand komisch und außerdem wohnen dann oft auch die Großeltern dar wenn sie richtig hart auf

00:18:25: hart gehen.

00:18:26: Es kehren leider zu wenige zurück so dass wir dieses Männerproblem haben im Osten.

00:18:32: aber viele kehren zurück.

00:18:33: Aber selbst jene die nichts rückkehren halten hier Und das finde ich sehr erstaunlich Strukturen in West- und Osthaben, die Strukture sind ja die gleichen.

00:18:45: Dass die Kulturen sich mittlerweile über drei Generationen halten und dass Frauen im Osten einfach viel klüger sind so muss ich das sagen weil sie das Leben von hinten denken und sich überlegen was bedeutet denn ein Handeln jetzt für mich?

00:19:04: in zwanzig Jahren, in dreißig Jahre, in vierzig Jahre und danach ihre Entscheidungen ausrichten.

00:19:10: Das heißt es durchaus auch durchsetzen im Moment weniger Haushaltseinkommen zu haben mit und das ist jetzt ein Zitat von vielen Untersuchungen.

00:19:22: erstens wollen wir ja eine Partnerschaft haben, wo wir uns auch noch in zehn Jahren auf Augenhöhe bewegen und das haben wir nicht.

00:19:29: Wenn wir jetzt rausgehen und dann einen Job annehmen irgendwann derweit unter unserem Qualifikationsniveau legt.

00:19:36: Und zweitens dass sie sagen die Wahrscheinlichkeit von Ehescheidungen ist hoch oder dass sonst irgendwas passiert?

00:19:43: Der Wechselfehler des Lebens um Hans Zacher zu zitieren.

00:19:46: In der DDR sind die Hälfte der Kinder alleinerziehend aufgewachsen.

00:19:49: Ich habe mich gerade wieder mal gelesen.

00:19:52: Ja, und sie haben natürlich auch die Erfahrung des Schadetkindens gar nichts.

00:19:57: Wir hören man im Westen immer noch denkt ja also das ist ganz... schädlich für die Kinder und das ja auch zu jetzt neueren Ergebnissen führt, die erstmals für USA berichtet worden sind.

00:20:11: Dass obgleich hier die Fatalitätsrate enorm sinkt?

00:20:17: Die Zeit, die aufgewendet wird zwischen meiner Generation – also sagen wir mal – die Zeit, in der ich für meinen Sohn aufgewendet habe, das ist nicht der Durchschnitt.

00:20:26: Ich bin da kein gutes Beispiel weil ich das Geld hatte und tatsächlich Hilfe einkaufen konnte.

00:20:31: Aber diejenigen, die so fünfzig-sechzig geboren wurden, die haben im Schnitt so fünfzig- sechzig Minuten für Kinder aufgebracht und mittlerweile ist das bei hundertneunzebzig Minuten.

00:20:43: Also mit den Generationen hat sich die Zeit für Kinder extremst erhöht Weil wir parallel zu dem Recht auf eine Kindertagesbetreuung auch unter Dreijährige und so einer zögerlichen Einführung jetzt auch von längeren Schulzeiten.

00:21:04: dass wir wieder konterkariert haben, indem wir mehr Zeit für die Kinder aufwenden.

00:21:08: Also die dann da mittags hier und dort und dahin fahren und viel, viel mehr Aufsicht und man könnte es negativ sagen zu dieses Helikopter da sein ja aufgewendet haben wo ich schon meine Zweifel habe ob das den Kindern eigentlich gut tut weil Händen und Klauen verteidigen würde.

00:21:29: Die unbeaufsichtigte Zeit, die ich hatte, wo ich einfach da durch den Wald streifen konnte oder auch mal ein paar Stunden zu spät kommen konnte, ohne Handy.

00:21:38: Das

00:21:39: war für mich... Kommt nach Hause wenn es dunkel ist?

00:21:41: Das war so irgendwas ja.

00:21:43: Und das war halt nach Jahreszeiten unterschiedlich.

00:21:46: Und dass war super!

00:21:47: Da konnte man sich entwickeln.

00:21:49: Also ich habe es ja anmoderiert.

00:21:51: Ich komme gerade aus dem Vatikan, das war für Lernen und Demokratie Entlernen sprechen.

00:21:59: Und ich glaube, dass ich das meiste an so diesem demokratischen Verständnis, an Konfliktlösungen und an Akzeptanz anderer in dieser unbeobachteten Zeit gelernt habe – nicht direkt jetzt von der Elternvermittlung das auch, aber weniger, sodass Disruptiv empfunden.

00:22:19: Das lernt man ja beim Tunen, also meine Kinder haben übrigens als in einem Wahlkampf Haben sie gesagt Sie möchten jetzt ein Gespräch mit mir führen und wir haben uns an den Küchentisch gesetzt.

00:22:27: ich dachte oh Gott was wollen die Kinder jetzt von mir?

00:22:29: waren so zehn zwölf Ja, Mama.

00:22:32: Wir wollten fragen was ist denn wenn du nicht noch mal in den Bundestag kommst?

00:22:35: Weil sie irgendwie gemerkt haben dass das nicht selbstverständlich ist?

00:22:37: und dann habe ich gesagt ach ja dann mache ich etwas anderes und der Papa hat ja eine Arbeit und wir kommen schon klar und so.

00:22:44: Dann haben Sie sich ganz tiefgründig angucken und gesagt ja.

00:22:48: Mama, wir wollten wissen kann es sein dass du uns dann jeden Tag von der Schule abholst wie die Mama von dem und dem?

00:22:55: Und dann habe ich gesagt, da könnt ihr euch ganz sicher sein.

00:22:57: Das werde ich nicht machen weil das würde dich gar nicht schaffen.

00:23:00: und würdet ihr das wollen?

00:23:02: Wenn du das nicht machst ist ja alles gut!

00:23:04: Die Vorstellung, dass ich jeden Tag da stehe am Zaun und sage wir gehen jetzt zusammen dahin.

00:23:10: Was ihnen die Freiheit in Vieterlei Hinsicht genommen hätte weil sie auch eine andere Stadt in der Schule waren oder jeden Tag mit dem Zug hingefahren sind und das irgendwie diese Selbstständigkeit total gut fand also schon das war ja noch gerade noch so Grundschulalter genau erzähle ich auch immer gerne bei den auch bei Kolleginnen viele von uns kleine Kinder haben und sich immer fragen, tut das alles den Kindern gut?

00:23:32: Und ich sage ja, es tut ihnen gut.

00:23:34: Wenn du da bist, wenn's drauf ankommt – und das schaffen wir auch immer als irgendwie sehr beschäftigte Frauen -, dass wir dann irgendwie rechtzeitig da sind, wenn das Theaterstück oder keine Ahnung war.

00:23:45: Ich hatte einen Kollegen in der CDU, Hermann Gröhe.

00:23:49: Den kennst du natürlich auch.

00:23:50: Der war mal Gesundheitsminister und er hatte fünf Kinder.

00:23:54: Der war immer, also wir haben nie zusammenregiert.

00:23:56: Sondern der war immer das Gegenpaar so und es gab ja Zeiten Rot-Grün.

00:24:01: Das weißt du auch noch, war eine sehr knappe Mehrheit im Bundestag.

00:24:03: Also musste man zur Abstimmung da sein?

00:24:06: Und wenn wirklich was Wichtiges war dann habe ich mit Hermann Gröhe eine Verabredung gehabt und gesagt okay Ich gehe auch nicht zur Abstimmung.

00:24:11: Katrin sagt mir Bescheid Wenn sowas ist, ich versteh dass total beide Protestanten auch.

00:24:15: daher hatten wir So ne Verbindung und das haben Wir ein paar Jahre so gemacht und Es hat meinen Kindern beschert dass sich dann eben mit heißen Reifen nicht, weil es bei meisten Zugs oder sowas gekommen bin.

00:24:26: Wenn's drauf ankam und die das auch wussten.

00:24:28: aber dass ich manchmal auch gesagt habe ja ich verstehe ihr wollt jetzt dass wir Kuchen backen und für die klasse und das mache ich manchmal nachts noch oder so was Aber Ich mach nicht alles was ihr erwartet von den Müttern die irgendwie Da sind unsere hause sie sind in weimar zur schule gegangen da gab's so ein westost Transfer.

00:24:49: Da waren viele Leute gekommen, also viele Männer muss man sagen die in Ostdeutschland Karriere gemacht haben und die brachten die Familie natürlich mit und häufig Frauen, die das total selbstverständlich fanden dass sie die Kinder zu Hause betreuen und am Schultor standen.

00:25:02: Also insofern sind auch ganz gut geraten die Kinder und bringen den Kindern auch bei... Ich finde

00:25:06: das schon interessant weil da gehören ja zwei dazu, es gehören die Kinder dazu und es gehörten die Mütter dazu und ich habe ja auch Kolleginnen höchstgeschätzte Kolleginnen Doch manchmal denken, jetzt tun sie den Kindern gefallen.

00:25:23: Es ist sehr selten die haben ja keine Zeit jetzt die Kinder davon der Schule abzuholen.

00:25:28: also die Kinder sind das ja gewöhnt nach Hause zu kommen.

00:25:31: aber trotzdem ist in uns westdeutschen Müttern dann so ach die freuen sich dann bestimmt ganz arg wenn wir die abholen und eine Freundin von mir eine Kollegin von mir sagte Meine Tochter sagte mir, also bitte nicht in Sichtweite.

00:25:48: Das ist ja so peinlich!

00:25:50: So peinliche!

00:25:52: Und

00:25:53: das hat sie wirklich bewegt?

00:25:55: Ja, dass so etwas was Sie als Geschenk... Dass das dann abgelehnt wurde mit diesem Hinweis so peinnlich und ich glaube es ist schon wichtig diese beiden Seiten zu sehen Und ich glaube, du hättest das überhaupt nicht als peinlich war... Also du hattest es nicht.

00:26:15: Das wäre ja nicht so, wenn deine Kinder gesagt hätten, das ist peinlig.

00:26:18: Das wär dir gar nicht passiert.

00:26:20: Wäre mir wahrscheinlich nicht passiert, ne?

00:26:21: Genau!

00:26:22: Es gab auch Sachen die peinli waren Küssen am Zug beim Ab- oder sowas.

00:26:25: Es gibt ja so ein Alter wo eigentlich alles peinlos ist aber... Jutta, du hast einen krassen Umbruch in deinem Leben ja scheinbar gehabt.

00:26:34: Also der Eindruck dass du im Ruhestand bist ist mir nicht so aufgefallen aber trotzdem hast Du darüber schon gesprochen.

00:26:43: Du bist seit dem Jahr zwentzwanzig nicht mehr Präsidentin Und machst trotzdem alles Mögliche andere.

00:26:49: War das ein Übergang, der dir schwergefallen ist?

00:26:53: Nein, überhaupt

00:26:53: nicht!

00:26:54: Das WZB hat sich gefreut...

00:26:54: Musstest du das planen,

00:26:55: hast du's gefreut?

00:26:56: ...hab ich siebzehn Jahre geleitet?

00:26:57: Nein also um Himmels Willen.

00:26:59: Ich hatte da drei Evaluationen.

00:27:01: Also es war dann immer die Frage Man kommt ja da irgendwo schlecht heraus.

00:27:08: Ich habe auch immer für Berlin ganz viel gemacht und war besessen davon des WZP so in Indisch da reinzubringen nach Deutschland.

00:27:17: Also so ein bisschen die, ja das ist ja sehr eine so edipäte Bau also...

00:27:22: Ja und es war trotzdem ganz viel Trubel den DÖV veranstaltet.

00:27:25: Dann hat man aber die Philharmonie, die Komische Europa und den Bolesal.

00:27:30: Das war mir ganz wichtig gerade jetzt für die Sozialwissenschaften diese Übersetzung dazu machen.

00:27:38: Aber auf der anderen Seite waren natürlich die ganze Administration und dieses regelmäßige Buch und so weiter und sofort.

00:27:47: Das hat natürlich auch seine Zeit, also beim Institut für Arbeitsmarktenberufsforschung würde ich sagen das war zu kurz.

00:27:55: da wäre ich sehr gerne länger geblieben wenn sich das irgendwie mit meiner Professur in München hätte richten lassen.

00:28:03: davon überzeugt waren.

00:28:04: Das war auch richtig die Überzeugung, dass ich ohne eine starke Universität so eine Einrichtung, die eine Ressortforschungseinrichtungen bar gar nicht leiten kann.

00:28:15: Auch weil man ja oft dann wissenschaftliche Ergebnisse hatte, die nicht in die Politik der Bundesagentur passten.

00:28:23: Mein Chef war damals Münterfering und später Herr Scholz.

00:28:26: Eine kurze Zeit.

00:28:28: Das hätte ich gerne weitergemacht.

00:28:31: In München war ich zehn Jahre, das war genau richtig daraus zu gehen.

00:28:35: Ich glaube am BZB war ich ein bisschen zu lange und insofern war es für mich ja eigentlich nur eine Koezidenz mit dem Alter.

00:28:46: Ich wäre auch sonst nicht mehr angetreten als weitere Präsidentin noch wenn ich jetzt zehn Jahre jünger gewesen wäre.

00:28:53: Das war ein guter Abschluss.

00:28:56: Naja, dass dann der Wissenschaftsrat und der Ethikrat kamen.

00:28:59: Und ich jetzt in Niedersachsen die wissenschaftliche Kommission – das sind immerhin ja neun Leute!

00:29:05: Das ist viel weil man es ja mit der VW-Stiftung, dann mit Herrn Moors, der Wissenschaftsminister ist unter dies also... Es ist schon eine große Arbeit wo man auch viel Luft nach oben hat, viele Gestaltungsmöglichkeiten hat und dann diese ganzen Gremien.

00:29:24: Also mein Mann sagt immer ich habe jetzt mehr zu tun als zur Zeit des WCB.

00:29:30: aber es ist glaube ich und das ist eine Unterschied in unserer Wahrnehmung glaube ich erst so seit einem halben Jahr ungefähr der Fall dass sich mich nicht mehr entschuldigen muss.

00:29:43: Entschuldigen musst du wofür?

00:29:44: Dass ich noch erwarbstätig bin Ja, weil in Deutschland ist es ja so.

00:29:50: Wir leben ja so altersgradiert und wenn man dann also das erste war ja dass mein Vertrag am WCB bis siebenundsechzig geht aber die Professuren in Berlin die laufen ja nur bis fünfundsechszig.

00:30:05: also bekam ich eigentlich so dieses Dankeschreiben der Humboldt Universität Mit fünfundsechzig, vielen Dank für Ihre langjährige Arbeit und so etwas.

00:30:15: Das war ja ganz nett aber hat mich gleichermaßen verplüfft weil die Verträge des WZB und

00:30:23: der HU

00:30:25: irgendwo aufeinander abgestimmt sind und dann braucht ich eine Genehmigung.

00:30:30: dass ich besonders wichtig bin das war mir ganz unangenehm.

00:30:36: Ja, also ich brauchte ja die universitäre Verbindung.

00:30:41: Das wurde dann genehmigt und dann kam eine ganz große Überraschung insofern auf einmal mehr Gehalt auf meinem Konto war.

00:30:49: Und ich dachte, als es seit wann gab's denn jetzt solche Tariferhöhungen für Beamte?

00:30:55: Dann rief mich dort an ordentlich wie ich bin!

00:30:59: Und sagte, da ist irgendwie jetzt ein Buchungsfehler passiert.

00:31:03: Also es war schon über tausend Euro netto

00:31:07: mehr

00:31:07: mehr.

00:31:08: Ja und zwar richtig.

00:31:10: ja das war der dank dass ich keine pensonen beziehe.

00:31:14: okay

00:31:15: Das ist interessant.

00:31:16: Natürlich kann man das so rechnen.

00:31:18: Das

00:31:18: ist das strukturell?

00:31:19: Na ja, das kann man schon zu rechnien.

00:31:21: also wenn ich jetzt mit fünfundsechzig in Pension gegangen wäre und dann hätte hier meine Pension angelaufen zum ersten neunten zweiundzwanzig und das macht ja schon sehr viel Geld aus was sich dem Staat nicht kostet und davor kam mich dann dieses Stück Benefit.

00:31:41: das wurde danach ein bisschen nach unten wegen Steuern.

00:31:45: Aber das zeigt, wie stark wir ja in diesen Schematas sind.

00:31:50: Und das ist neben dieser Kinderfrage das Zweite was ich halt so überhaupt gar nicht gewohnt bin, dass man mit... Ja also man is jetzt da nicht mehr Präsidentin aber ich hab hier noch das Zimmer des WCBs da sehr großzügig und habe auch noch studentische Mitarbeiterinnen Was wir den MRT im Allgemeinen auch geben.

00:32:14: Aber es ist ja nicht so wie in USA, dass das da eine absolute Selbstverständlichkeit ist.

00:32:20: Immer wenn ich in den USA bin, sind

00:32:22: Leute

00:32:23: älter als ich.

00:32:25: Die sind da selbstverständlich noch auch lehrend unterwegs.

00:32:30: Jetzt bekam ... Ich hatte noch einen Rap-Officer an der Freien Universität.

00:32:34: Das war ein sehr netter Brief, der jetzt mit siebenundsechzig geschickt wurde Also auch noch handschriftlich von dem Präsidenten, Herrn Ziegler.

00:32:42: Das hat mich ja sehr gefreut.

00:32:44: Sehr

00:32:45: nett!

00:32:45: Und man hat

00:32:46: ein Dank bekommen mit dem Hinweis... Die Honorar-Professur entfällt, aber ich dürfte mich ja weiterhin als Professorin benennen.

00:32:56: Jetzt ist noch Honorarprofessor ihr gar nicht mit Geld verbundenen sondern eher mit der Pflicht zwei Stunden zu lehren.

00:33:02: Nur wenn man das ernst nimmt wird einem dann die Ehre entzogen also auch Noris Aber eigentlich wichtiger des Professoren Das wird einem gelassen, das fand ich schon irgendwie Schon wieder so.

00:33:15: ein Frauprofessordoktor

00:33:16: Jutta Einlinger

00:33:19: Ja, also das ist ja in der Humboldt sowieso so.

00:33:22: Aber bei der Honorar-Professur fand ich diese Schleife schon nett, dass man das Honorar verliert.

00:33:31: Warum ist es so in Deutschland, dass wir auf Kante sind immer?

00:33:36: Ganz oder gar nicht.

00:33:41: Wir haben diese ordentlichen Übergänge von der Schule in die Ausbildung und dann hat man eine Ausbildung, die macht man auch am Stück...

00:33:50: Auch

00:33:51: das hat mich ja geprägt, weil ich bekam viele Dinge die ich in meinem Diplom gemacht habe.

00:33:57: Ich begann nicht anerkannt in Madis nicht und in Harvard auch nicht Und musste das nachmachen.

00:34:03: und als ich dort hin aufgebrochen bin dachte ich bin bestimmt bei weitem die älteste Das war aber so gar nicht Die zwei Jüngste, weil die anderen zwischen dem Master und dem Bachelor schon Teilweise jahrelang erwarbstätig worden, schon Familien gegründet.

00:34:28: zehnjährige Kinder hatten.

00:34:30: Das fand ich sehr... Also das war für mich wirklich prägend, dieses naja nach dem Bachelor dann in die Erwarbstätigkeit wieder zurück und dann ein Master und einen Doktortitel zu machen.

00:34:42: oder es war auch für mich prägend.

00:34:43: Ich habe ja dann an der Harvard Business School unterrichtet dass da Personen, Professoren waren ordentliche Professoren, die vorher lange in der Politik waren oder in der Wirtschaft und das ist zwischen den

00:34:55: Sektoren

00:34:57: hin und her.

00:34:57: Das war für mich toll als Studentin und dann später auch als Lehrende dort.

00:35:03: Hier hat man das nicht, hier hat man diese eine Ausbildung.

00:35:07: ich habe in Berlin jetzt ein Altersdurchschnitt am Fluss gehabt mit vierundzwanzig in München.

00:35:13: damals war er bei siebenundzwannzig weil in Münchner offen waren für den Seniorenstudium.

00:35:19: der Senioren Studium Damals hat aber ab fünfzig begonnen.

00:35:23: Also man war eigentlich weiter da, wo wir hin müssen.

00:35:27: Wo viele Länder sind die ja tatsächlich ihre Erwerbsarbeitenden zurückholen um sie fit zu machen für gänzlich neue Arbeitsmärkte und neue Qualifikationsanforderungen während wir hier die Leute laufen lassen Und dann eher noch mit diesem Frühruhestand wenn man sich die Zahlen anschaut arbeiten sehr wenige immer noch besiegen.

00:35:51: Darüber würde ich gerne einmal noch mit dir sprechen, weil das ist ja ein Riesenproblem.

00:35:55: Also du wirst jetzt überall gefragt und bist auch... Es

00:35:57: hat jetzt aufgehört!

00:35:58: Ich glaube, jetzt haben sich die Leute dran gewöhnt aber ich wurde anderthalb Jahre

00:36:04: wirklich

00:36:04: zur... also ich würde schon Sachen zu Rede gestellt.

00:36:07: Ich musste mich verteidigen.

00:36:09: interessanterweise heute früh habe ich gerade wieder ein kurzes Telefonat mit der Akademie gehabt und das sollte ich jetzt so ein Jahresthema da übernehmen, dann sage ich es passt überhaupt nicht in meinen Terminkalender.

00:36:22: Also muss ich mir jetzt wirklich überlegen, dass ich das

00:36:25: alles... Was machst du?

00:36:26: Und was machst

00:36:27: du nicht?

00:36:27: Ja jetzt Achtung!

00:36:27: Jetzt kommen die Poeunte und die Dame mit der ich sprach, die sagte mir dann Das macht mehr Hoffnung dass wenn ich in einem zwei Jahren in Rente gehe, dass sich dann weiter erwärbstätig sein darf.

00:36:41: Ja gut,

00:36:42: wichtiger

00:36:42: Punkt.

00:36:43: Ich finde das ein ganz wichtigen Punkt.

00:36:46: Das höre ich jetzt vermehrt und zwar nicht.

00:36:50: Ich glaube keiner weiße, dass diese Dame die das zu mir sagte irgendwie eine niedrige Rente bezieht.

00:36:56: In keiner dafür hat sie viel so eine hohe Position sondern dieses weitere Erwerbstätigssein wollen und dann den Eindruck zu haben, man wird da auf andere Gleise geschoben.

00:37:11: entgegen dem eigenen Willen nicht.

00:37:13: Das ist ja genau der Punkt, über den ich nochmal mit dir sprechen möchte weil wir haben diesen Abbruch häufig ne?

00:37:17: Wir haben eine riesige Diskussion über Renteneintrittsalter und natürlich gibt es Jobs wo man sagen muss da ist man auch mit zweiundsechzig schon erschöpft und so weiter.

00:37:25: das ist gar nicht die Frage.

00:37:26: da sind wir beide uns glaube ich total einig.

00:37:28: auf der anderen Seite haben wir diese diese Abbrüche natürlich auch bei vielen die Arbeiten gemacht haben Die sagen, ich bin fit.

00:37:37: Ich würde gerne und die natürlich auch total viel beitragen können zu dem was wir gesellschaftlich brauchen.

00:37:42: Jetzt bist du eine Person des öffentlichen Lebens und auch so bekannt... Das hatten wir ja vorhin, dass du als solche da beruhigst.

00:37:50: Ja

00:37:50: das ist so gelabelt

00:37:52: werden.

00:37:52: Aber du bist jemand, die hat man im Kopf von der Weißmann, die etwas beizutragen und die fragen dich.

00:37:58: aber es gibt natürlich viele andere, die dann da sitzen und sagen okay Was mache ich jetzt?

00:38:04: Und das ist für mich eine zentrale Frage.

00:38:08: Hat einerseits mit Politik zu tun, also wie gehen wir mit Rente und Ruhestand usw.

00:38:16: Es hat andererseits natürlich auch ein bisschen damit zu tun dass wir als Gesellschaft immer sagen da ist der Cut und dann macht ihr bitte Gedanken was du machst.

00:38:23: uns gibt bestimmten Ehrenamt für dich.

00:38:25: Für mich ist die Frage gibt es nicht ne andere viel sinnvollere Lösung?

00:38:31: Dein Beispiel ist sicherlich eine Ausnahme, das muss man sagen.

00:38:33: Und die Kolleginnen...

00:38:35: Ich möchte es auch nicht für allgemeinern!

00:38:36: Ich möchte nur sagen dass ich

00:38:38: und auch... Das

00:38:40: kann ich nicht vorallgemeintern.

00:38:42: Ich kann jetzt nur sagen weil du mich nach diesen Jahren jetzt gebracht hast in zwei Jahre, dass ihr hier schon im Moment viel häufiger höre.

00:38:52: Glücklicherweise habe ich auch noch ne Beschäftigung oder hoffentlich werde ich ne Beschäftigung haben.

00:38:59: Das aber immer so als ... Ja, so halt.

00:39:04: So rechtfertigend an dann auch noch rüber kommt.

00:39:07: Also so erbittend, erbetend und nicht als eine Selbstverständlichkeit.

00:39:12: Und dass das auf einer anderen Ebene ja sehr große... Wir haben jetzt im Wissenschaftsrat gerade verabschiedet zu einer präventive Gesundheitspolitik und überhaupt viel mehr auf Prävention zu gehen.

00:39:24: Wenn man sich jetzt anschaut diese Generationen Entscheidungen werden jetzt häufiger weil die Leute das gar nicht gewöhnt sind dann Zuhause zu setzen.

00:39:34: Einsamkeitsgefühle werden größer, Depressionen werden grösser.

00:39:39: Krankheiten werden wahrscheinlicher.

00:39:41: also es tut Menschen nicht gut und auch der Zugang zum Ehrenamt ist jetzt nicht so selbstverständlich für viele.

00:39:52: Es ist ja auch da nicht ein Abholen oder Größen.

00:39:56: Ach das wäre doch toll.

00:39:59: ich habe gerade gelernt man kriegt mit siebzig so Briefe von der Stadt.

00:40:02: Können wir Ihnen helfen?

00:40:03: Und da ist jemand, der als Siebzig-Jahr so teils nicht

00:40:05: gekriegt.

00:40:06: Ich kriege immer noch meine Namografiebriefe, die ich immer zitiere, weil ich sage, da ist man wirklich präventiv tätig.

00:40:13: Die bekomme ich ab dem Alter von Fünfzig.

00:40:15: Aber wir bekommen ja nicht ab dem alter von Fünfenvierzig-Fünfzig so etwas wie... Ich komme gleich wieder auf den Ruhestand aber das wäre jetzt beispielsweise in Singapur so was ich jetzt im Allgemein nicht vergleichen möchte, aber da es ist ein gutes Beispiel.

00:40:31: Kommen Sie doch bitte um so einen Digitalitätscheck zu machen und einen Check müssten wir vielleicht etwas machen, dass sie noch zwanzig Jahre erwarbstätig sein können?

00:40:41: Ja also diese Art von Vorsorge machen wir nicht.

00:40:44: Und wenn man diese Briefe von der Stadt bekommt, ist das toll!

00:40:49: Ich werde jetzt als siebzig dann werde ich mal sehen ob ich

00:40:51: diesen Brief bekomme.

00:40:51: Wir werden doch übersprechen ob du den bekommst, ob sie was für dich tun können.

00:40:54: Aber eigentlich Danke.

00:40:56: Mit siebzig Biscuits brauchst du Hilfe, aber eigentlich gibst du Hilfe?

00:41:00: Eigentlich kannst du Sachen machen, die total spannend sind und ... Total!

00:41:04: Und mein ganzes Umfeld... Ich weiß es ist mein Umfeld jetzt nicht so vor allem gemeinern kann, aber die ringen alle um Erwarbsarbeit oder zumindest um Arbeit.

00:41:17: Es geht bei vielen vielleicht auch darum Geld zu verdienen.

00:41:20: Ja also ich rede ja hier aus einer sehr privilegierten Position heraus Aber auch da wird es schwer gemacht und es ist eigentlich etwas, was der Gesellschaft so zugutekommen könnte.

00:41:35: Und so würde ich sagen geht es zu Lasten der Gesellschaft auch aufgrund dieser sich erhöhenen Krankheitskosten die mit dieser Generation dann, die sie finden muss und auch gar keine Hilfe bekommt um sich zu finden.

00:41:53: Und es führt natürlich auch dazu, dass mein Sohn sagt immer, Mama kannst du mir nicht jetzt ein bisschen noch mehr Geld geben.

00:42:01: Dass ich da eine längere Reise mache und Klugwehr ist, sagt er dann naja.

00:42:08: Kommon, ja.

00:42:09: Also jetzt hast du grad mal ... der ist Arzt drei Jahre gearbeitet also.

00:42:13: Dann sagt er naja aber wenn ich das jetzt mache dann kann ich dir das ja noch erzählen.

00:42:17: es macht doch überhaupt gar keinen Sinn wenn nicht erst im Rentenalter dann Zeit habe zu reißen Ja?

00:42:23: Das ist damit auch verbunden dass diese Rentnerinnen und Rentner dann diese Pläne nach hinten verlegen Und ein vollständig überladenes Leben führen Mitte des Lebens, mit.

00:42:38: wir sprachen gerade da drüber Kinder und Vollzeiterwerbstedigkeit auch in erwärschen Situationen.

00:42:46: Es ist absurd und es ist immer noch sozusagen eine Negation dessen dass wir ja sehr viele Jahre in Gude Gesundheit gewonnen haben und uns dann nicht dran adaptieren und diese ganzen Verlängerungen immer so negativ konnotiert werden.

00:43:02: Also es ist immer negativ und das glaube ich hat natürlich auch die Ursache darin, dass wir alle über ein Leisten kehren.

00:43:18: Abfuhr also bei der Stadtreinigung im Aufsichtsrat.

00:43:21: Da arbeiten jetzt mehr Frauen.

00:43:23: hoffentlich, dass als du angefangen hast, wann es kommt welche über

00:43:26: fünf Prozent oder sechs Prozent sehen wir nicht.

00:43:28: aber das ist ein anderes Thema.

00:43:30: natürlich so wie Du auch sagtest da müsste man früher rein und es gibt ja auch im Deutschen gar kein Wort.

00:43:37: ich musste mein altes Bundesagentur Worte Umschulung nutzen für das.

00:43:43: auch negativ belegt ja dass man nochmal zurück in die Ausbildung.

00:43:47: Das würdest du in den USA.

00:43:50: Wäre das cool, dass ich das so lange mache?

00:43:53: Lässt es dich lebenslang

00:43:55: lernen, sondern noch mal was anderes lernen.

00:43:57: Das ist dort cool aber auch bei uns mit Versagensangsten besetzt.

00:44:03: und dieses Aufbrechen von Lebensläufen, das ist etwas.

00:44:07: mein neues Buch geht da drüber.

00:44:10: Das müssen wir wirklich neu ansetzen.

00:44:13: Sehr gut!

00:44:14: Vielen Dank, Libiota.

00:44:15: Das ist super spannend!

00:44:16: Wir haben eigentlich gar nicht über das geredet worüber ich eigentlich reden wollte aber ich habe total viel neues gelernt über die Frage wie flexibel eigentlich Gesellschaften sind und sein sollten und bei Deutschland würde ich sagen es vor allen Dingen seien sollten in vielerlei Hinsicht total wichtig und dass wir ein krasses Potenzial haben von Menschen.

00:44:34: Ja, wir haben einen Superpotenzial

00:44:37: und ja wir sind so in diesen Negativ-Spiralen und sagten eigentlich, dass die Schönheit ist Lebens- und von so einer positiven Lebensberatung alles beschwerlich

00:44:48: ist.

00:44:48: Wir haben noch nicht über den Wattikan gesprochen, das machen wir beim nächsten Mal bei Jutta.

00:44:53: einem Ding an ihn von innen kennt ich auch ein bisschen aus anderen Gründen.

00:44:56: Ich habe hier einen Glas da sind Fragen drin, Fragen zur Einheit und du ziehst bitte zwei und... Ich hab

00:45:02: schon zwei die waren innernden.

00:45:04: Ach

00:45:04: nein es ist eine, genau!

00:45:05: Es sind glaube ich vor allem lange Zettel.

00:45:08: Die Fragen sind vielleicht gar nicht lange zettel?

00:45:10: Genau.

00:45:10: Also welches Vorurteil über West- und Ostdeutschland fällt hier als erstes ein?

00:45:15: Und wie bescheuert ist dies auf einer Skala von eins bis zehn?

00:45:18: Ich würde sagen, alle Ostdeutschen wählen AfD und bescheuert es das bis zehn weil es eine Selbstverfüllung Profis heißt.

00:45:25: Vielen Dank!

00:45:28: Danke für die Antwort.

00:45:29: oder genau geht mir ganz darum...

00:45:30: Auf einer Skale von Eins bis zehn Wie vereint ist Deutschland für dich?

00:45:35: Da würde ich sagen Es ist fünf vereint.

00:45:39: aber Das liegt auch daran dass wir mit Diversität schlicht leben können sodass der schon die Begrifflichkeit des Vereinten meines Erachtens nicht zutreffend

00:45:50: ist.

00:45:50: Vielen Dank.

00:45:51: und meine letzte Frage an dich, was macht dir Hoffnung?

00:45:54: Wir haben so viel über Negativ- und Defizit gesprochen.

00:45:58: Ja aber ich sagte ja immer... dass da so viel Luft nach oben ist, ja.

00:46:03: Also warum müssen wir solange oder so kurz arbeiten?

00:46:07: Können das nicht nach unserer Gesundheit machen und können es nicht nach unseren Jobs machen?

00:46:11: Warum müssen wir in diesen Schubladen denken was eine gute Mutter, was ein gutes Kind ist Und all das was wir jetzt ich wollte gar nicht negativ sein So unterausschöpfen.

00:46:24: Das zeigt doch gleichermaßen Was man jetzt in diesen Bereichen auch alles gutes

00:46:30: tun kann.

00:46:31: Liebe Jutta Einlinger, ganz herzlichen Dank!

00:46:33: Ich danke auch.

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